Frühlingserwachen: Frühjahrsmüdigkeit naturheilkundlich begleiten

Lila Tulpen in einer weißen Vase, Frühlingserwachen in der Naturheilpraxis Ulrike Rütten - praxis-ruetten.de

Wenn der Frühling kommt – und die Energie fehlt

Mit den ersten warmen Tagen berichten viele Patientinnen und Patienten über:

  • ausgeprägte Müdigkeit
  • Kreislaufbeschwerden
  • Kopfschmerzen
  • Antriebslosigkeit
  • Konzentrationsschwierigkeiten

Dieses Phänomen wird häufig als Frühjahrsmüdigkeit bezeichnet. Aus naturheilkundlicher Sicht handelt es sich dabei um eine Anpassungsreaktion des Organismus an veränderte Lichtverhältnisse, Temperaturen und Stoffwechselanforderungen.

Was geschieht im Körper?

Mit zunehmendem Tageslicht verändert sich der Hormonhaushalt. Die Melatoninproduktion nimmt ab, während aktivierende Botenstoffe wie Serotonin vermehrt gebildet werden.

Untersuchungen zeigen, dass Lichtintensität Einfluss auf serotonerge Prozesse hat. Gleichzeitig reagiert das Gefäßsystem empfindlich auf Temperaturwechsel, was Kreislaufschwankungen begünstigen kann.

Der Organismus befindet sich in einer Umstellungsphase – und diese benötigt Zeit sowie gezielte Unterstützung.

Naturheilkundliche Impulse im Frühling

In meiner Heilpraktikerpraxis steht eine individuelle, ganzheitliche Betrachtung im Vordergrund. Ziel ist es, Regulationsprozesse zu fördern und die Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

Leber- und Stoffwechselunterstützung

Traditionell wird der Frühling mit der Aktivierung von Leber- und Verdauungsfunktionen in Verbindung gebracht.

Bewährte Heilpflanzen sind:

  • Löwenzahn (Taraxacum officinale)
  • Artischocke (Cynara scolymus)
  • Mariendistel (Silybum marianum)

Studien zeigen beispielsweise für Artischockenextrakt positive Effekte auf Verdauungsbeschwerden. Silymarin aus Mariendistel wird hinsichtlich leberschützender Eigenschaften untersucht.

Die Auswahl geeigneter Präparate erfolgt stets individuell und indikationsbezogen.

Hydrotherapie und Kreislaufregulation

Wasseranwendungen nach Sebastian Kneipp werden in der Naturheilkunde traditionell zur Gefäß- und Kreislaufstärkung eingesetzt.

Studien zur Hydrotherapie weisen auf mögliche positive Effekte auf vegetative Regulation und Immunsystem hin.

Bewegung, Licht und Vitamin D

Moderate Bewegung im Tageslicht kann:

  • den Kreislauf stabilisieren
  • die Stimmung positiv beeinflussen
  • die Vitamin-D-Synthese unterstützen

Regelmäßige körperliche Aktivität wird zudem mit verbesserter Neurotransmitterregulation in Verbindung gebracht.

Ernährung im saisonalen Wandel

Eine frische, pflanzenbetonte Ernährung mit Bitterstoffen, grünem Blattgemüse und ausreichender Flüssigkeitszufuhr unterstützt Stoffwechsel- und Darmprozesse.

Das Darmmikrobiom spielt eine wichtige Rolle für Immunfunktion und Energiehaushalt.

Wann ist eine Abklärung sinnvoll?

Anhaltende Erschöpfung sollte differenzialdiagnostisch betrachtet werden. Mögliche Ursachen können sein:

  • Eisenmangel
  • Vitamin-D-Mangel
  • Schilddrüsenfunktionsstörungen
  • Chronische Stressbelastung

In meiner Heilpraktikerpraxis erfolgt eine ausführliche Anamnese sowie – falls erforderlich – eine labordiagnostische Abklärung im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten.

Frühling als Chance zur Regulation

Der saisonale Übergang bietet die Möglichkeit, innezuhalten und den eigenen Organismus bewusst zu unterstützen. Naturheilkundliche Verfahren können dabei helfen, Regulationsprozesse anzuregen und das allgemeine Wohlbefinden zu fördern.

Vereinbaren Sie einen Termin in meiner Heilpraktikerpraxis.

Gerne begleite ich Sie individuell und ganzheitlich durch diese Umstellungsphase. Gemeinsam entwickeln wir ein auf Ihre Bedürfnisse abgestimmtes naturheilkundliches Konzept.